Wahlmonarchie

GrammatikSubstantiv
WorttrennungWahl-mo-nar-chie · Wahl-mon-ar-chie
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Monarchie, bei der der Monarch durch eine Wahl bestimmt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um eine Wahlmonarchie zu demontieren, braucht es Druck von unten und das Bewusstsein der Elite, dass das Land und die herrschende Klasse bedroht sind.
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2003
Folgerichtig leitete die Kohabitation das Ende der „absoluten Wahlmonarchie“ ein.
Die Zeit, 22.04.1988, Nr. 17
In der Tat hat in Frankreich nach 50 Jahren das Modell der Wahlmonarchie mit einem omnipotenten Präsidenten ausgedient.
Die Zeit, 25.10.2006, Nr. 43
Als Bischof von Rom ist der Papst direkter Nachfolger des Apostels Petrus, als Regierungschef des Vatikans ist er unumschränkter Fürst der ältesten Wahlmonarchie der Welt.
Die Welt, 16.10.2003
Letztere glichen in der Wahlmonarchie Polen Museen auf Rädern, die oft in die jeweiligen Herkunftsländer der Könige mitgenommen wurden - etwa nach Sachsen.
Die Welt, 22.02.2003
Zitationshilfe
„Wahlmonarchie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wahlmonarchie>, abgerufen am 22.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Wahlmöglichkeit
Wahlmodus
Wahlmethode
Wahlmaschine
Wahlmanöver
Wahlmuffel
Wahlnacht
Wahlniederlage
Wahlordnung
Wahlorgan