Wahnsinnstat, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWahn-sinns-tat
WortzerlegungWahnsinnTat
eWDG, 1977

Bedeutung

abnorme, gefährliche, höchst unvernünftige Handlung
Beispiel:
es war eine Wahnsinnstat, mit ihm zu brechen

Typische Verbindungen
computergeneriert

begehen treiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wahnsinnstat‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war eine Wahnsinnstat - aber er ging ganz logisch vor.
Bild, 08.12.1997
Die Wahnsinnstat war rasend kurz, kann kaum länger als drei Minuten gedauert haben.
Süddeutsche Zeitung, 15.03.1996
Sie fordert dich so lange heraus, bis du eine Wahnsinnstat begehst, um ihr deine Männlichkeit zu beweisen.
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 57
Abgesehen von den unbewiesenen Nachrichten, die eben der Stimmungsmache dienten, bleiben vielleicht einige Wahnsinnstaten und einige Fälle, die auf Aberglauben beruhten, übrig.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 229
Weit tragischer als einst in Persien vereitelte in steiler Peripetie eine Wahnsinnstat meuternder Truppen die Früchte der errungenen Siege.
Rubin, Berthold: Das Römische Reich im Osten. Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21345
Zitationshilfe
„Wahnsinnstat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wahnsinnstat>, abgerufen am 10.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Wahnsinnskälte
Wahnsinnshitze
Wahnsinnsausbruch
Wahnsinnsarbeit
Wahnsinnsanfall
Wahnvorstellung
Wahnwitz
wahnwitzig
wahr
wahren