Wahrnehmungsraum, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wahrnehmungsraum(e)s · Nominativ Plural: Wahrnehmungsräume
WorttrennungWahr-neh-mungs-raum (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man muß auch einräumen, daß es zunächst erst einmal darauf ankam, die nichteuklidische, hyperbolische Struktur des menschlichen Wahrnehmungsraumes zwingend nachzuweisen.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 189
Diesen Sachverhalt in den Wahrnehmungsraum eines Bildes zu bringen, ist Kunst.
Die Zeit, 03.02.1975, Nr. 05
Er akzeptiert den Wahrnehmungsraum "Ausstellung" nicht als profane Veranstaltung, sondern verwandelt ihn in hell ausgeleuchtete Räume.
Der Tagesspiegel, 19.05.1998
Um in diesem Wahrnehmungsraum nicht zu ersticken, muß Medienkompetenz an die Stelle von Medienverweigerung wegen chronischer Überforderung treten.
Süddeutsche Zeitung, 25.06.1997
Die im psychophysischen Experiment ermittelten abstrakten Skalen (Dimensionen des Wahrnehmungsraums) können unter günstigen Umständen zu den physikalischen Reizgrößen in Beziehung gesetzt und somit interpretiert werden.
Backhaus, Werner: Allgemeine Sinnesphysiologie. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 284
Zitationshilfe
„Wahrnehmungsraum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wahrnehmungsraum>, abgerufen am 27.06.2019.

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