Wake

Worttrennung Wa-ke
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

norddeutsch nicht oder nur oberflächlich zugefrorene Stelle in der Eisdecke eines Flusses oder Sees
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Wake f. ‘offene Stelle im Eis’, aus dem Nd. (17. Jh.) übernommen, mnd wake, mnl. wack, nl. wask, anord. vǫk, schwed. vak ‘Eisloch’, norw. vok ‘Kielwasser’ (woraus entlehnt engl. wake), aus denen sich germ. *wakwō- erschließen läßt. Als Verwandte gehören hierher anord. vǫkr ‘naß, feucht’, vǫkna ‘feucht werden’, außergerm. wohl lat. ūvēre ‘naß sein’, ūvidus ‘feucht, naß’, griech. hygrós (ὑγρός) ‘naß, feucht, flüssig, fließend’, so daß an die Wurzel ie. *u̯egu̯- *ū̌gu̯- ‘feucht, netzen’ angeknüpft werden kann, Wake daher als ‘nasse (d. i. eisfreie) Stelle’ zu erklären ist.
Zitationshilfe
„Wake“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wake>, abgerufen am 25.11.2020.

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