Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wallfahrtsort, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wallfahrtsort(e)s · Nominativ Plural: Wallfahrtsorte
Aussprache 
Worttrennung Wall-fahrts-ort
Wortzerlegung Wallfahrt Ort1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Ort mit einer durch ein Gnadenbild, eine Reliquie o. Ä. berühmten Kirche oder einer anderen heiligen Stätte, die Ziel von Wallfahrten ist

Typische Verbindungen zu ›Wallfahrtsort‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wallfahrtsort‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wallfahrtsort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als der große Tag dämmerte, glich unsere Stadt einem Wallfahrtsort, aber zugleich auch einer belagerten Stadt. [Hilsenrath, Edgar: Der Nazi & der Friseur, Köln: Literar. Verl. Braun 1977, S. 35]
Seit 1194 ist hier das Bestehen einer fundamentlosen Kapelle als Wallfahrtsort bezeugt. [Vinay, V.: Loreto. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23857]
Man wird von einem fast ungläubigen Staunen erfüllt, wenn man erfaßt, wie dieses Dorf in wenigen Jahren zu einer Art nationalem Wallfahrtsort geworden ist. [Die Zeit, 20.09.1956, Nr. 38]
Das hier ist der wohl seltsamste Wallfahrtsort des deutschen Theaters. [Süddeutsche Zeitung, 08.05.2004]
Früher führte nur ein kleiner Pfad hinauf zum Wallfahrtsort, beschwerlich zu gehen. [Süddeutsche Zeitung, 18.06.2002]
Zitationshilfe
„Wallfahrtsort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wallfahrtsort>.

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