Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wallgraben, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wallgrabens · Nominativ Plural: Wallgräben
Aussprache 
Worttrennung Wall-gra-ben
Wortzerlegung Wall Graben
eWDG

Bedeutung

parallel zum Wall verlaufender Graben einer (mittelalterlichen) Befestigungsanlage
Beispiele:
eine Brücke führte über den Wallgraben
Zu der großen Architektur so schön im alten Wallgraben die Obst‑ und Rasengärten [ KlepperSchatten1110]

Verwendungsbeispiele für ›Wallgraben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wildromantisch ist der Wallgraben mit alten Bäumen und Farnen überwuchert. [Die Welt, 21.05.2003]
Der Mann hatte gerade seine Praxis am Wallgraben verlassen, als die Täter ihn auf offener Straße anrempelten und versuchten, ihm eine Umhängetasche zu entreißen. [Die Welt, 21.04.2004]
Die Stadttore mußten weichen, ferner wurden die etwa dreißig Meter breiten und mehrere Meter tiefen Wallgräben aufgeschüttet. [Süddeutsche Zeitung, 20.08.1996]
Auch im obergermanischen Pfahl hat sich zuweilen statt des Wallgrabens ein Mauerrest gefunden. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 28457]
Und hier liegt die Stadt Kalmar mit ihrem von Wallgräben umgebenen Schloss. [Die Welt, 26.04.2002]
Zitationshilfe
„Wallgraben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wallgraben>.

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