Wallgraben, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWall-gra-ben
WortzerlegungWallGraben
eWDG, 1977

Bedeutung

parallel zum Wall verlaufender Graben einer (mittelalterlichen) Befestigungsanlage
Beispiele:
eine Brücke führte über den Wallgraben
Zu der großen Architektur so schön im alten Wallgraben die Obst- und Rasengärten [KlepperSchatten1110]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mauer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wallgraben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wildromantisch ist der Wallgraben mit alten Bäumen und Farnen überwuchert.
Die Welt, 21.05.2003
Die Stadttore mußten weichen, ferner wurden die etwa dreißig Meter breiten und mehrere Meter tiefen Wallgräben aufgeschüttet.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.1996
Auch im obergermanischen Pfahl hat sich zuweilen statt des Wallgrabens ein Mauerrest gefunden.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 28457
Schmuck hergerichtet ist die Säule - wie die ganze Stadt mit ihrem alten Schloss, dem Wallgraben und den verwinkelten Gassen.
Die Zeit, 18.06.2001, Nr. 25
Besonders die riesigen Festungswälle und Wallgräben am Bahnhofstor machen auf jeden Neuling einen gewaltigen Eindruck.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Zitationshilfe
„Wallgraben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wallgraben>, abgerufen am 16.09.2019.

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