Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wanderbuch, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Wanderbuch(e)s · Nominativ Plural: Wanderbücher
Aussprache [ˈvandɐˌbuːχ]
Worttrennung Wan-der-buch
Wortzerlegung wandern Buch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Buch, das der wandernde Handwerksgeselle mit sich trägt und in das die jeweiligen Arbeitsstellen und Arbeitszeiten als Nachweis für die spätere Meisterprüfung eingetragen werden

Typische Verbindungen zu ›Wanderbuch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wanderbuch‹.

thüringer

Verwendungsbeispiele für ›Wanderbuch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das großformatige, mit Bildern reichlich garnierte Wanderbuch vermittelt viele Ideen. [Der Tagesspiegel, 12.09.2004]
Er ist bewandert, und seine Wanderbücher sind voll von den erstaunlichsten Erfahrungen, Entdeckungen und Erkenntnissen. [Die Zeit, 28.06.2006, Nr. 27]
Tag für Tag hat Fulton diese Formationen in Umrißlinien im Wanderbuch festgehalten. [Süddeutsche Zeitung, 20.09.1995]
Pilgerstraßen avancieren zu Catwalks, Wanderbücher machen es ihren Autoren nach und gehen »dann mal weg« wie nichts. [Die Zeit, 04.02.2008, Nr. 05]
Was die Abgrundtiefe angeht, so sorgt später das Wanderbuch für endgültige Desillusionierung. [Die Zeit, 02.03.1987, Nr. 09]
Zitationshilfe
„Wanderbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wanderbuch>.

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