Wanderleben

GrammatikSubstantiv
WorttrennungWan-der-le-ben (computergeneriert)
WortzerlegungwandernLeben
eWDG, 1977

Bedeutung

unstetes Leben mit häufigem Wechsel des Wohnortes
Beispiel:
Der weitaus größte Teil der ... Schauspieler führte ein ewiges Wanderleben [WintersteinLeben1,110]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Station bewegt ruhelos unruhig unstet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wanderleben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kaum in Freiheit, nahm sie aber jedes Mal erneut ihr Wanderleben auf.
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2002
Das Wanderleben der Viehzüchter trug auch dazu bei, ihren Rang zu drücken.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 93
Reizbar und unstet beginnt er das charakteristische Wanderleben dieser »Häretiker«.
Nürnberger, R.: Baudouin. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 17894
Das Wanderleben hatte ein Ende, bei den Schillers konnte sich endlich ein häusliches Familienleben entwickeln.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 3
Es ging, daß sie ein Wanderleben führte und mit einer Emigrantentruppe in Zürich, Prag, Amsterdam und New York tingelte.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 61
Zitationshilfe
„Wanderleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wanderleben>, abgerufen am 08.12.2019.

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