Warnstreik, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Warn-streik
Wortzerlegung warnenStreik
eWDG

Bedeutung

Streik, der vor (geplanten) arbeiterfeindlichen Maßnahmen warnen soll, indem er die Kampfbereitschaft der Arbeiter demonstriert
Beispiel:
Warnstreiks in der BRD gegen Unternehmerwillkür [ Tageszeitung1971]

Thesaurus

Synonymgruppe
Warnstreik [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Warnstreik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Warnstreik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Warnstreik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In diesem Fall werde es von Mai an sehr schnell größere Warnstreiks geben, die dann zeitnah zu einem Ergebnis führen sollten.
Die Zeit, 16.03.2013 (online)
Der Warnstreik sei gut, und er würde auch richtig streiken, sagt er.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.2002
Mit Warnstreiks hat sich bereits am vergangenen Wochenende der Tarifkonflikt in der deutschen Metallindustrie zugespitzt.
o. A. [wl]: Warnstreik. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]
An ein Verbot von Warnstreiks im Weg der Einstweiligen Verfügung stellen die Gerichte freilich ohnedies strengste Anforderungen.
o. A. [pra]: Schutzschrift. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1990]
Aus dem Nachbarland erreicht uns soeben die Meldung, daß die Angestellten der Kontrollbehörde für Literatur und anderes Schrifttum in einen achtundvierzigstündigen Warnstreik getreten sind.
Rathenow, Lutz: Nachrichten. In: ders., Die lautere Bosheit, Remchingen: Maulwurf 1992, S. 70
Zitationshilfe
„Warnstreik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Warnstreik>, abgerufen am 26.02.2021.

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