Wart, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Wortbildung mit ›Wart‹ als Letztglied: ↗Blockwart · ↗Burgwart · ↗Forstwart · ↗Gerätewart · ↗Gewässerwart · ↗Hauswart · ↗Kassenwart · ↗Luftschutzwart · ↗Platzwart · ↗Schulwart · ↗Sportwart · ↗Tankwart · ↗Torwart · ↗Zeugwart
 ·  formal verwandt mit: ↗warten2
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

veraltet jmd., der für etw. Bestimmtes verantwortlich ist, der die Aufsicht über etw. Bestimmtes führt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Wart · Hauswart · Tankwart · Torwart
Wart m. ‘Hüter, Verwalter’, ahd. -warto in ēwarto, ēowarto ‘Priester’, eigentlich ‘Gesetzeshüter’ (9. Jh.), mhd. warte ‘Hüter, Wächter, Wärter, Aufseher’ (n-Stamm) sowie ahd. wart (um 800), asächs. ward, aengl. weard (s. ↗Steward), got. -wards in daúrawards (a-Stamm) und anord. vǫrðr (u-Stamm) gehören mit t-haltigem Suffix wie ↗warten und ↗Warte (s. d.) zu der dort genannten Wurzel. Von seinen frühesten Bezeugungen an bis zur Gegenwart tritt das Substantiv vornehmlich als Grundwort von Komposita auf, vgl. Burg-, Schloß-, Turm-, Kassen-, Schrift-, Bücherwart sowie Hauswart m. ‘Hausverwalter’ (19. Jh.), Tankwart m. verkürzt aus Tankstellenwart (20. Jh.); Torwart m. ‘Hüter des Fußballtores’ (20. Jh.); vgl. dagegen ahd. mhd. torwart ‘Türhüter, Pförtner’.
Zitationshilfe
„Wart“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wart>, abgerufen am 26.05.2019.

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