Waschweib

GrammatikSubstantiv
WorttrennungWasch-weib
WortzerlegungwaschenWeib
eWDG, 1977

Bedeutung

salopp, abwertend geschwätziger, klatschsüchtiger Mensch
Beispiele:
er, sie ist ein Waschweib
Der Alte war ein Waschweib [ZahnDie da kommen229]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Empfänger und Weiterleiter »fürchterlicher Gerüchte« aus dem Kosovo ist der Bonner Verteidigungsminister zum bösartigsten Waschweib deutscher Nation aufgestiegen.
konkret, 1999
Sie keift, sie schimpft, sie pöbelt wie ein hasserfülltes Waschweib.
Bild, 10.03.2004
Oder er schrie wie ein ausgeflipptes Waschweib gegen eine vielköpfige Band an.
Süddeutsche Zeitung, 10.05.2000
Uniforme Gestalten ohne echte Identität mimen die vom Autor so liebevoll-ironisch gezeichneten Waschweiber beim Dorfklatsch.
Süddeutsche Zeitung, 25.11.1998
Die Waschküche ist traditionell ein Ort des Austauschs und der Kommunikation, daher auch das Wort von den Waschweibern.
Der Tagesspiegel, 01.06.2000
Zitationshilfe
„Waschweib“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Waschweib>, abgerufen am 20.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Waschwasser
Waschwanne
Waschvorgang
Waschvollautomat
Waschverfahren
Waschzettel
Waschzeug
Waschzober
Waschzuber
Waschzwang