Waschzwang

WorttrennungWasch-zwang (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Psychologie zwanghafter Drang, sich übermäßig häufig zu waschen

Typische Verbindungen
computergeneriert

leiden neurotisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Waschzwang‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der kollektive Waschzwang aller westlichen Nationen scheint nun beendet zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1998
Es ist unter den deutschen Touristen ein merkwürdiger Waschzwang am Werk.
Die Zeit, 29.09.1967, Nr. 39
Wenn etwa ein Mensch unter Waschzwang leidet, hört er damit auf, wenn man ihn auffordert, sich zu waschen.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 174
Auch der Reichstag hat allen Versuchen getrotzt, ihn dem politischen Waschzwang zu unterwerfen.
Die Welt, 29.01.2004
Der Waschzwang wird zur Gelegenheit, körperlichem Lustgewinn zu dienen, gleichzeitig aber auch als Strafe für schmutziges Benehmen.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 878
Zitationshilfe
„Waschzwang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Waschzwang>, abgerufen am 21.10.2019.

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