Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wasserwelle, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Was-ser-wel-le
Wortzerlegung Wasser Welle1
eWDG

Bedeutungen

1.
Welle, die in bewegtem, strömendem Wasser entsteht
Beispiel:
die Wasserwellen des Flusses, Meeres
2.
umgangssprachlich ins feuchte Haar gelegte, danach getrocknete Welle
Beispiel:
sich [Dativ] eine Wasserwelle machen lassen

Verwendungsbeispiele für ›Wasserwelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich wollte mir eine Wasserwelle machen, ist aber total gescheitert. [Bild, 15.02.2005]
Man hörte nur noch die Wasserwellen aus den Wolken niedergehen. [Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 107]
Ich gehe lieber alle acht Tage zum Ondulieren, statt alle sechs Wochen zu Wasserwellen. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 27.04.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Einer der Künstler war unverhohlen stolz darauf, ganze Symphonien durch bunte Wasserwellen in heftig flackernde Dekors zu verwandeln. [Die Zeit, 28.09.1979, Nr. 40]
Auf die Fenster haben die Kinder blaue Wasserwellen gemalt, von der Decke baumeln blaue Krepppapier‑Schlangen. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.2004]
Zitationshilfe
„Wasserwelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wasserwelle>.

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