Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wechselspiel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Wech-sel-spiel
Wortzerlegung wechseln Spiel
eWDG

Bedeutungen

1.
wechselseitige Beeinflussung, Wechselwirkung
Beispiel:
Goethe war zu sehr durchdrungen von der Überzeugung des Wechselspiels und des Aufeinander‑Angewiesenseins von Denken und Tun [ Becher5,299]
2.
eindrucksvoller Wechsel, eindrucksvolle Veränderung
Beispiel:
das Wechselspiel der Farben und Lichter

Typische Verbindungen zu ›Wechselspiel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wechselspiel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wechselspiel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind Teil des Wechselspiels aus Energie aufnehmen und Energie abgeben. [Die Zeit, 10.10.2005, Nr. 41]
Das Wechselspiel reizt gerade die Opposition dazu, sich an den Fehlern der Regierung zu weiden. [Die Zeit, 28.03.1975, Nr. 14]
Die geschlossene Front hier steht im Wechselspiel mit der völligen Öffnung zum Grün. [Süddeutsche Zeitung, 10.03.2004]
Die Struktur gibt dabei ein dialogartiges Wechselspiel zwischen den Trommeln verschiedenster Größe. [Süddeutsche Zeitung, 12.06.2003]
Wie diese mentale Interaktion zu verstehen ist, erklärte Ross noch durch das Wechselspiel von Suggestion und Imitation. [Graumann, Carl F.: Interaktion. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 21811]
Zitationshilfe
„Wechselspiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wechselspiel>.

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