Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wechselverhältnis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Wechselverhältnisses · Nominativ Plural: Wechselverhältnisse
Aussprache 
Worttrennung Wech-sel-ver-hält-nis
Wortzerlegung wechseln Verhältnis
eWDG

Bedeutung

auf Wechselwirkung beruhendes Verhältnis
Beispiele:
das dialektische Wechselverhältnis von Mensch und Natur, von Bewegung und Materie
etw. steht in engem Wechselverhältnis mit etw.

Typische Verbindungen zu ›Wechselverhältnis‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wechselverhältnis‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wechselverhältnis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn das Material der Schriftsteller – die Sprache – unterhält bekanntlich ein enges Wechselverhältnis zur Welt, in der sie gesprochen wird. [Süddeutsche Zeitung, 26.02.1994]
Was kennzeichnet das besondere Wechselverhältnis von Kultur und Technik in Frankreich. [Die Zeit, 02.05.1986, Nr. 19]
Was macht für Sie das Wechselverhältnis zwischen Erinnern und Vergessen aus? [Der Tagesspiegel, 12.10.2002]
Das Wechselverhältnis von Lehre, Forschung und Anwendung der Ergebnisse in der Praxis befruchtet die wissenschaftliche Arbeit. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1978]]
Das obige innige Wechselverhältnis zwischen Kopfgröße und Leistungen kehrte unverändert wieder. [Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung, 1907, Nr. 12/13, Bd. 59]
Zitationshilfe
„Wechselverhältnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wechselverh%C3%A4ltnis>.

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