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Wechselwirkung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWech-sel-wir-kung
WortzerlegungwechselnWirkung
eWDG, 1977

Bedeutung

wechselseitige Wirkung, Beeinflussung
Beispiele:
die Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt, zwischen Wissenschaft und Technik
zwischen Inhalt und Form besteht eine Wechselwirkung
Da das unterirdische Wasser in dauernder Wechselwirkung mit dem oberirdischen Wasser steht [Dt. Literaturzeitg.1964]
Physik gegenseitiger Austausch von Energien
Beispiel:
Man kann ohne Übertreibung sagen, daß die Fortschritte der modernen Kernphysik wesentlich dem Studium der Wechselwirkung verschiedenster Elementarteilchen zu verdanken sind [Wissenschaft und Fortschritt1956]

Thesaurus

Synonymgruppe
Wechselwirkung · ↗Überlagerung  ●  ↗Superposition  fachspr. · Superpositionierung  fachspr.
Synonymgruppe
Beeinflussung · ↗Beeinträchtigung · ↗Interferenz · Wechselwirkung · ↗Überlagerung · ↗Überschneidung
Synonymgruppe
Interaktion · ↗Wechselbeziehung · Wechselwirkung
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Anwenderschnittstelle  fachspr. · Bedieneroberfläche  fachspr. · Bedienerschnittstelle  fachspr. · ↗Bedienoberfläche  fachspr. · ↗Benutzeroberfläche  fachspr. · ↗Benutzerschnittstelle  fachspr. · Nutzeroberfläche  fachspr. · Nutzerschnittstelle  fachspr. · UI  fachspr., Abkürzung, engl. · User Interface  fachspr., engl.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arznei Atom Atomkern Biomolekül Elektron Elementarteilchen Gen Gravitation Magnetfeld Materie Molekül Ozean Parallelismus Photon Protein Psyche Sonnenwind Subjekt Teilchen Umwelt dialektisch elektromagnetisch elektrostatisch erforschen fruchtbar komplex magnetisch psychophysisch unerwünscht vielfältig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wechselwirkung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So lange die Kurse stiegen, profitierte die Wirtschaft von dieser neuen Wechselwirkung.
Die Welt, 14.03.2001
Wie meist in solchen Fällen dürfte Wechselwirkung im Spiel gewesen sein.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 53
Der geneigte Fan kommt allerdings nicht in den Genuß der atmungsaktiven Wechselwirkung.
Süddeutsche Zeitung, 17.07.1999
Da es sich nicht um Bindungen im eigentlichen Sinne handelt, spricht man heute meist von hydrophoben Wechselwirkungen.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 16
Hier läßt sich die Fülle der Wechselwirkungen unter den Schulen nur andeuten.
Lehmann, A.: Malerei und Plastik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 5798
Zitationshilfe
„Wechselwirkung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wechselwirkung>, abgerufen am 18.07.2019.

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