Wecken, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Weckens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung We-cken
eWDG

Bedeutung

das Wachmachen einer größeren Gemeinschaft am Morgen
Beispiele:
um 7 Uhr ist Wecken
Nach dem Wecken [im Ferienlager] beginnt eine kurze Morgengymnastik [ Gesundheit1970]

Thesaurus

Synonymgruppe
Brot · ↗Brotlaib  ●  Wecken  regional
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Wecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wecken‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er tut es ehrenamtlich und wird nicht eigens dafür bezahlt; er ist ein Liebhaber und Virtuose in der Kunst des vorzeitigen, aber radikalen Weckens.
Die Zeit, 11.09.1958, Nr. 37
Der Zeitpunkt des Weckens wurde um so früher, je jünger die Erinnerungen waren.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2002
Zitationshilfe
„Wecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wecken#1>, abgerufen am 04.05.2021.

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Wecken, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Weckens · Nominativ Plural: Wecken
Aussprache 
Worttrennung We-cken (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Wecken‹ als Letztglied: ↗Brotwecken

Bedeutungsübersicht+

  1. [süddeutsch, österreichisch] Gebäck
    1. a) (längliches) Weizenbrötchen
    2. b) ⟨ein Wecken (Brot)⟩ ein längliches Brot
eWDG

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch Gebäck
a)
(längliches) Weizenbrötchen
Beispiel:
Dazu gab es eine Tasse Kaffee, ein Stück Zucker und einen Wecken [ HesseUnterm Rad1,435]
b)
ein Wecken (Brot)ein längliches Brot
Beispiele:
einen frischen Wecken kaufen
Ich muß zum Bäcker, Kuchen holen, oder wenigstens einen Wecken frisches Brot [ E. WeißVerschwender206]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Weck · Wecken · Wecke
Weck, Wecken m. auch Wecke f. ‘längliches Brötchen’, ahd. weggi ‘Keil’ (10. Jh.), mhd. wecke, wegge ‘Keil’ und übertragen ‘keilförmiges, mit zwei Spitzen versehenes Backwerk’, asächs. weggi ‘Keil’, mnd. wegge, wigge ‘Keil, keilförmiges Weizenbrötchen’, mnl. wegghe, nl. wegge, weg ‘Keil, Weizenbrötchen’, aengl. wecg, engl. wedge ‘Keil, keilförmiges Stück (Kuchen)’, anord. veggr, schwed. vigg(e), (mundartlich) vägg(e) ‘Keil’ führen auf germ. *wagja-. Vergleichbar ist lit. vãgis ‘Haken, Zapfen, Keil, Pflock’. Dazu stellt man ferner ahd. waganso ‘Pflugschar’ (um 800), anord. vangsni (aus *vagsni), schwed. (mundartlich) vangs ‘Pflugschar’, griech. ophnís (ὀφνίς), lat. vōmis, vōmer ‘Pflugschar’. Damit kann von ie. *u̯ogu̯hi̯o- ‘Keil’ und ie. *u̯ogu̯hni- ‘Pflugschar’ ausgegangen werden. Die alte Bedeutung ‘Keil, Werkzeug aus Holz oder Eisen, das in etw. getrieben wird’ bewahren nur obd. Mundarten, sonst bezeichnet Weck(en) vornehmlich das (ursprünglich wohl an bestimmten Festtagen gereichte) keilförmige, mit zwei Spitzen versehene Backwerk (14. Jh.; doch vgl. schon ‘Gebäck aus Weizenmehl’, 12. Jh.). Südd. und öst. wird Weck(en) zum üblichen Ausdruck für ‘Semmel’.

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Synonymgruppe
Brot · ↗Brotlaib  ●  Wecken  regional
Oberbegriffe
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Verwendungsbeispiele für ›Wecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er tut es ehrenamtlich und wird nicht eigens dafür bezahlt; er ist ein Liebhaber und Virtuose in der Kunst des vorzeitigen, aber radikalen Weckens.
Die Zeit, 11.09.1958, Nr. 37
Der Zeitpunkt des Weckens wurde um so früher, je jünger die Erinnerungen waren.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2002
Zitationshilfe
„Wecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wecken#2>, abgerufen am 04.05.2021.

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