Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wegnahme, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wegnahme · Nominativ Plural: Wegnahmen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Weg-nah-me
Grundformwegnehmen
eWDG

Bedeutung

papierdeutsch
das Wegnehmen
entsprechend der Bedeutung von wegnehmen (2)
Beispiel:
Da … die Zueignungsabsicht im Zeitpunkt der Wegnahme nicht gegeben war, fehlt eine wesentliche Voraussetzung für die Annahme des Diebstahls [ Neue Justiz1964]

Thesaurus

Synonymgruppe
Entwendung · Entzug · Fortnahme · Wegnahme  ●  Entziehung  fachspr., juristisch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Wegnahme‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wegnahme‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wegnahme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und als solcher hat er das Recht, sich gegen die Wegnahme zu wehren. [Der Tagesspiegel, 19.07.2001]
Rechtlich kann nur eine gewaltsame Wegnahme als Raub gewertet werden. [Süddeutsche Zeitung, 05.01.1996]
Ob sie, falls ihnen die Wegnahme glückt, den Platz halten werden, ist fraglich. [Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 01.03.1904]
Im Fall der Wegnahme hat er die Sache auf seine Kosten in den vorigen Stand zu setzen. [Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 211]
Außerdem hätte ihm die Kreisverwaltung damals die Wegnahme des Hundes wegen unsachgemäßer Haltung angedroht. [Süddeutsche Zeitung, 26.06.1997]
Zitationshilfe
„Wegnahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wegnahme>.

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