Wehmutter, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Weh-mut-ter
Wortzerlegung Wehe1Mutter1
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltet Hebamme
Beispiel:
Die Wehmutter war noch um Gertrud bemüht, das Neugeborene schrie kläglich [Wasserm.Gänsemännchen199]

Verwendungsbeispiele für ›Wehmutter‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gegen den »eisigen Atem des bitterkalten Christmondwinds« kämpft sich Luzia, die »junge Wehmutter«, durchs Dunkel.
Die Zeit, 29.07.2012, Nr. 30
Hebamme, Wehmutter, Frau, die die Geburtshilfe berufsmäßig betreibt, muß eine Hebammenschule besucht und eine Prüfung abgelegt haben; steht unter der Hebammenordnung.
o. A.: H. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 30791
Die alte hagere Wehmutter entsetzte sich vor dem Ungestüm der Gebärerin.
Betzner, Anton: Der Kohlhöfer. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 168
Seit der türkischen Invasion im Tale aber zeigten sich die Wehmütter des Todes und Gebärens nicht mehr auf dem Damlajik.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 240
Zitationshilfe
„Wehmutter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wehmutter>, abgerufen am 28.05.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
wehmutsvoll
Wehmütigkeit
wehmütig
Wehmut
wehlich
Wehr
Wehranlage
Wehrbau
Wehrbeauftragte
Wehrbeitrag