Weißmacher, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Weiß-ma-cher
Wortzerlegung weiß-macher
eWDG, 1977

Bedeutung

fluoreszierender Farbstoff in Waschmitteln, der sich während des Waschens den Fasern anlagert und sie optisch aufhellt, indem er ultraviolette Sonnenstrahlen in sichtbare blaue Strahlung umwandelt
Beispiel:
ein Waschpulver mit zwei Weißmachern

Verwendungsbeispiele für ›Weißmacher‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ärzte raten dagegen von frei verkäuflichen "Weißmachern" des geröteten Auges ab.
Der Tagesspiegel, 18.12.2001
Wegen der Weißmacher hätten bei uns nun alle Alarmglocken schrillen müssen.
Süddeutsche Zeitung, 11.04.2003
Wie sollten die Weißmacher mit ihren aufgemalten Augen Vielfältigkeit wahrnehmen können?
Süddeutsche Zeitung, 18.06.1998
Andere Phosphat-Substitute in den Weißmachern erwiesen sich ebenfalls als unbrauchbar.
Die Zeit, 02.06.1972, Nr. 22
In Nanogröße wird die Verbindung - eigentlich der Weißmacher überhaupt - transparent und durchsichtig.
Die Zeit, 02.07.2001, Nr. 27
Zitationshilfe
„Weißmacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wei%C3%9Fmacher>, abgerufen am 25.11.2020.

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