Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weichlichkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Weich-lich-keit
Wortzerlegung weichlich -keit

Verwendungsbeispiele für ›Weichlichkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er legte sich ins Mittel, wenn er es auch vermied, irgendeine Weichlichkeit zu zeigen. [Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann – Fischer 1947 [1933], S. 279]
In Verbindung mit einem betonten Zug um den Mund besagt er eine genießerische Weichlichkeit und empfindliche Grundhaltung. [Klemz, Willy: Praktische Menschenkunde, Düsseldorf: Greif 1963, S. 24]
Wer es vertrödelt oder in jämmerlicher Weichlichkeit dahinlebt, ist nicht durch die Schule der Leibesübungen gegangen. [o. A.: Jugendfeier im Berliner Lustgarten anlässlich der Eröffnung der XI. Olympischen Spiele, 01.08.1936]
Denn in dessen Natur steckte keine sentimentale Weichlichkeit, sondern eine kämpferische, tapfere Seele. [Die Zeit, 20.12.1963, Nr. 51]
Für Zenon dagegen war die Lust "Verführerin so mancher jugendlicher Seele zur Weichlichkeit". [Bild, 24.04.2004]
Zitationshilfe
„Weichlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weichlichkeit>.

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