Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weichling, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Weichlings · Nominativ Plural: Weichlinge
Aussprache 
Worttrennung Weich-ling
Wortzerlegung weich -ling
eWDG

Bedeutung

abwertend Schwächling, Feigling
Beispiele:
[er] blieb / ein Weichling, der mit Träumen lebte [ G. Hauptm.IndipohdiIV]
Und wenn sie auf der Folter ihn befragen, / Wird er, der Weichling, Stärke gnug besitzen? [ SchillerWallenst. TodI 3]

Thesaurus

Synonymgruppe
Weichling  ●  Früheinfädler  ugs. · Himbeerbubi  ugs. · Kümmerling  ugs. · Lauch  ugs., jugendsprachlich · Memme  ugs. · Milchbart  ugs. · Milchbubi  ugs. · Muttersöhnchen  ugs. · Nulpe  ugs. · Pussy  derb · Schattenparker  ugs. · Schiffschaukelbremser  ugs., jugendsprachlich · Schlaffi  ugs. · Schlappschwanz  ugs. · Sitzpinkler  ugs. · Warmduscher  ugs. · Waschlappen  ugs. · Weichei  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Weichling‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wahrgenommen wurde er von den „starken“ Männern aber gerade deswegen als ein Weichling. [Die Zeit, 16.10.1992, Nr. 43]
Der sei ein Weichling, mache sich beim Trainer lieb Kind. [Bild, 08.06.1998]
Wenn Bush betont, wie wichtig die humanitäre Hilfe sei, wird er als Weichling verspottet. [Der Tagesspiegel, 26.11.2001]
Das beweist, daß ihr die Weichlinge seid, für die wir euch schon immer gehalten haben. [Die Welt, 21.10.2005]
Ich habe ihn als einen Weichling gekannt, den seine Frau vor unseren Augen mit ihrem Stöckelschuh geschlagen hat. [Die Zeit, 08.09.2004, Nr. 37]
Zitationshilfe
„Weichling“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weichling>.

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