Weichmacher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWeich-ma-cher (computergeneriert)
Wortzerlegungweich-macher
eWDG, 1977

Bedeutung

Chemie Stoff, der Plaste dauernd weich, zäh, schmiegsam oder elastisch macht

Thesaurus

Synonymgruppe
Weichmacher · ↗Zartmacher

Typische Verbindungen
computergeneriert

Chemikalie Farbstoff Flammenschutzmittel Flammschutzmittel Füllstoff Insektizid Kinderspielzeug Kunststoff Lack Lösemittel Lösungsmittel PVC Polyvinylchlorid Rückstand Schwermetall Spielzeug Verbot Waschmittel Zusatz Zusatzstoff Zwischenprodukt chemisch enthalten gesundheitsgefährdend gesundheitsschädlich giftig sprachlich verboten verwendet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weichmacher‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nehmt nicht zu viele Weichmacher in so ein Programm auf!
Süddeutsche Zeitung, 04.07.2002
Als auch das nichts half, ließ man die Weichmacher ran.
konkret, 1982
Es ist nicht immer erforderlich, die Weichmacher gleich in die Polymeren einzuarbeiten.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 243
Weichmacher eingesetzt, so büßten die D. ihren größten Vorzug, nicht zu gilben, ein.
o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 27367
Diese waren jedoch zu wasserempfindlich und zeigten nicht genügende Verträglichkeit mit Weichmachern und Lösungsmitteln.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 274
Zitationshilfe
„Weichmacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weichmacher>, abgerufen am 10.12.2019.

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