Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weihrelief, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Nebenform Weiherelief
Worttrennung Weih-re-li-ef ● Wei-he-re-li-ef
Wortzerlegung weihen Relief
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der Antike   in einem Heiligtum als Weihgeschenk aufgestellte Platte aus Terrakotta oder Stein mit einem Relief, auf dem meist Götter und Heroen dargestellt sind

Verwendungsbeispiele für ›Weihrelief‹, ›Weiherelief‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zahlreich sind die Weihreliefs, bedeutend die Friese der Altäre von Pergamon und Magnesia. [o. A.: Lexikon der Kunst – P. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 26877]
Aus P. sind Zeugnisse einer entwickelten Grab‑ und Sakralskulptur, bes. Porträtreliefs und Weihreliefs mit Götterdarstellungen, erh. [o. A.: Lexikon der Kunst – P. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 14634]
Die Darstellung der K. als thronende Göttin ist matronal; Schleiertuch, Tympanon und Löwe sind ihre Attribute (Weihrelief in Berlin, Staatl. Mus.). [o. A.: Lexikon der Kunst – K. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 15089]
Zitationshilfe
„Weihrelief“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weihrelief>.

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