Weihwasser, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Weih-was-ser
Wortzerlegung weihenWasser
Wortbildung  mit ›Weihwasser‹ als Erstglied: ↗Weihwasserbecken · ↗Weihwasserkessel · ↗Weihwasserwedel
eWDG, 1977

Bedeutung

Religion vom Priester geweihtes Wasser, in das die Gläubigen beim Betreten der Kirche die Finger tauchen, bevor sie sich bekreuzigen
Beispiele:
ein Gefäß, Becken mit Weihwasser
jmdn., etw. mit Weihwasser benetzen, besprengen
etw. fürchten wie der Teufel das Weihwasser (= etw. sehr fürchten)

Typische Verbindungen zu ›Weihwasser‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weihwasser‹.

Verwendungsbeispiele für ›Weihwasser‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das mit Weihwasser getränkte Kreuz sollte den Toten davon abhalten, aufzustehen.
Bild, 28.05.2004
Zum heiligen Rauschen des Weihwassers sollte es nicht mehr weit sein.
Die Zeit, 13.11.1998, Nr. 47
Erst als er die Hand in Weihwasser taucht, bleiben sie frisch.
Fath, Rolf: Werke - F. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 757
Die katholischen Gläubigen nehmen mit der rechten Hand etwas Weihwasser und bekreuzigen sich damit.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 199
Sie zerrte ihre Tochter zu dem Weihwasserbecken, bespritzte sich selber mit einigen Tropfen Weihwasser und bekreuzigte sich.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 964
Zitationshilfe
„Weihwasser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weihwasser>, abgerufen am 24.09.2020.

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