Weisungsbefugnis, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWei-sungs-be-fug-nis (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

Befugnis, Weisungen zu erteilen
Beispiele:
die Weisungsbefugnis des Leiters
Weisungsbefugnis haben, besitzen

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
(das) Recht, Weisungen zu erteilen · ↗Weisungsrecht  ●  Weisungsbefugnis  Hauptform · ↗Direktionsrecht  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kompetenz Ministerium ausstatten besitzen direkt uneingeschränkt unmittelbar unterliegen zustehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weisungsbefugnis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Weisungsbefugnis gegenüber den Ländern wird es demnach nicht geben.
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2004
Diese Institution hat rein privatwirtschaftlichen Charakter und hat deswegen auch keine Weisungsbefugnisse.
Die Zeit, 08.05.1958, Nr. 19
Zu diesem Zeitpunkt wurde die Weisungsbefugnis des Vorsitzenden deutlich erhöht.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8298
Ein nicht weniger gewichtiges Problem im Verhältnis der Kirche gegenüber christlichen Parteien war die Auffassung von der hierarchischen Weisungsbefugnis.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 17141
Beispielsweise hat das Bundesamt für Verfassungsschutz begrenzte Weisungsbefugnisse an die Landesverfassungsschutzämter.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 688
Zitationshilfe
„Weisungsbefugnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weisungsbefugnis>, abgerufen am 25.03.2019.

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