Weitblick, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Weitblick(e)s · Nominativ Plural: Weitblicke
Aussprache 
Worttrennung Weit-blick
Wortzerlegung weitBlick1
eWDG

Bedeutung

weite Aussicht, Fernblick
Beispiel:
von dieser Höhe aus hat man einen herrlichen Weitblick
übertragen Fähigkeit vorauszuschauen, künftige Entwicklungen, Notwendigkeiten, Erfordernisse zu erkennen und richtig einzuschätzen
Beispiele:
politischer Weitblick
er ist ein Mensch ohne Weitblick, mit einem fast unfehlbaren Weitblick

Thesaurus

Synonymgruppe
Umsicht · Weitblick · ↗Weitsicht
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Weitblick‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weitblick‹.

Verwendungsbeispiele für ›Weitblick‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber von uns Politikern dürfte man etwas mehr Weitblick erwarten.
Die Zeit, 03.06.2013, Nr. 23
Aber mir fehlte der sportliche Weitblick, diese Spieler adäquat zu ersetzen.
Bild, 12.12.2005
Seine wissenschaftlichen Arbeiten zeichnen sich durch Übersichtlichkeit, Sorgfalt und kritischen Weitblick aus.
Sievers, Heinrich: Eschenburg. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 5794
Er war arbeitsam und energisch und besaß eine gewisse Intelligenz, wenn auch ohne besonderen Weitblick.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 16094
Er ist sehr geduldig und hat zu allem Ausdauer und den erkenntnisreichen Weitblick.
Klemz, Willy: Praktische Menschenkunde, Düsseldorf: Greif 1963, S. 103
Zitationshilfe
„Weitblick“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weitblick>, abgerufen am 05.03.2021.

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