Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weitblick, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Weitblick(e)s · Nominativ Plural: Weitblicke
Aussprache 
Worttrennung Weit-blick
Wortzerlegung weit Blick1
eWDG

Bedeutung

weite Aussicht, Fernblick
Beispiel:
von dieser Höhe aus hat man einen herrlichen Weitblick
übertragen Fähigkeit vorauszuschauen, künftige Entwicklungen, Notwendigkeiten, Erfordernisse zu erkennen und richtig einzuschätzen
Beispiele:
politischer Weitblick
er ist ein Mensch ohne Weitblick, mit einem fast unfehlbaren Weitblick

Thesaurus

Synonymgruppe
Umsicht · Weitblick · Weitsicht

Typische Verbindungen zu ›Weitblick‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weitblick‹.

Verwendungsbeispiele für ›Weitblick‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber von uns Politikern dürfte man etwas mehr Weitblick erwarten. [Die Zeit, 03.06.2013, Nr. 23]
Anfangs genügte es ihm, alle Instrumente selbst zu spielen, doch seit er sich selbst managt, zeigt sich auch sein geschäftlicher Weitblick. [Die Zeit, 12.07.2010, Nr. 28]
Wenn die Strategie alle fünf Jahre wechselt, fehlt es an Weitblick. [Die Zeit, 13.11.2000, Nr. 46]
Ein Mann von politischem Weitblick ist er nie gewesen, auch kein Mann hervorstechender geistiger Größe. [Die Zeit, 03.09.1993, Nr. 36]
Es gehört schon fast visionärer Weitblick dazu, sich davon mehr Gewinn auf Dauer zu versprechen als durch ein mühseliges Mitregieren. [Die Zeit, 26.04.1991, Nr. 18]
Zitationshilfe
„Weitblick“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weitblick>.

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