Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weiterung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Weiterung · Nominativ Plural: Weiterungen
Aussprache 
Worttrennung Wei-te-rung
eWDG

Bedeutung

papierdeutsch unerwünschte, unangenehme Folge
Beispiel:
Um allen Weiterungen vorzubeugen, rate er dem Dichter, die schärfsten und anzüglichsten Stellen im Manuskript zu streichen [ SchönebeckGefährlicher Floh74]

Typische Verbindungen zu ›Weiterung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weiterung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Weiterung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da er aber keinen Weg fand, die Spannung abzuschwächen, kam es zu Weiterungen. [Die Zeit, 23.07.1965, Nr. 30]
So ergeben sich auf der ganzen Linie höchst unerfreuliche Weiterungen. [Die Zeit, 04.10.1951, Nr. 40]
Man sollte daher der Politik den Rat geben, mit zusätzlichen nationalen Weiterungen vorsichtig zu sein. [Süddeutsche Zeitung, 28.06.1996]
Es sind zu mächtige Interessen im Spiel – und internationale Weiterungen sind wahrscheinlich. [Der Tagesspiegel, 02.09.1999]
Es liegt vor allem in den möglichen Weiterungen, wenn die Operation fehlschlagen oder wirkungslos bleiben sollte. [Die Zeit, 14.02.1994, Nr. 07]
Zitationshilfe
„Weiterung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weiterung>.

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