Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weizen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Weizens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈvaɪ̯ʦn̩]
Worttrennung Wei-zen
Wortbildung  mit ›Weizen‹ als Erstglied: Weizenausfuhr · Weizenbier · Weizenboden · Weizenbrot · Weizenbrötchen · Weizendrusch · Weizendunst · Weizeneinfuhr · Weizenernte · Weizenfeld · Weizengraupe · Weizengrieß · Weizenkeim · Weizenkeimöl · Weizenkleie · Weizenklima · Weizenkorn · Weizenmalz · Weizenmehl · Weizensaat · Weizenschlag · Weizenschober · Weizenschrot · Weizenstroh · Weizenstärke · Weizenähre · weizenblond · weizengelb
 ·  mit ›Weizen‹ als Letztglied: Brotweizen · Buchweizen · Durumweizen · Giftweizen · Hartweizen · Saatweizen · Sommerweizen · Weichweizen · Winterweizen
eWDG

Bedeutungen

1.
Getreidepflanze mit langem Halm (und Grannen), aus deren Körnern besonders weißes Mehl für feines Backwerk gewonnen wird
Beispiele:
Weizen verlangt schweren Boden
Weizen anbauen, säen, mähen, ernten, dreschen, züchten
umgangssprachlich, bildlich
Beispiel:
Zuschaun müssen die Knechte und wissen, wann ihr Weizen blüht (= wann sie Glück, Erfolg haben) [ Neue dt. Lit.1959]
gehoben die Spreu vom Weizen sondern, scheidendas Schlechte vom Guten, das Unbrauchbare vom Brauchbaren trennen
Beispiel:
Den Experten fällt die schwierige Aufgabe zu, die Spreu vom Weizen zu sondern, eigenhändige Werke von Werkstattarbeiten, von Kopien und späteren Fälschungen zu unterscheiden [ Tageszeitung1966]
2.
Frucht von 1
Beispiel:
Weizen mahlen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Weizen m. Name der Getreideart, ahd. (h)weizzi m. (8. Jh.), mhd. weiz(z)e, weiz, asächs. hwēti, mnd. wēte, weite, mnl. weit(e), weet, nl. weit, aengl. hwǣte, engl. wheat, anord. hveiti n., schwed. vete, got. ƕaiteis m. oder hwaiti n. Daraus erschließbares germ. *hwaitja- ‘Weizen’ steht im Ablaut zu germ. *hwīta- (s. weiß), so daß das Getreide nach der weißen Farbe des Mehls (oder der Frucht?) benannt sein dürfte.

Typische Verbindungen zu ›Weizen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weizen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Weizen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viel Blut war in die Erde gesickert, und doch wuchs der Weizen. [konkret, 2000 [1998]]
Vorgesehen sind die Lieferung von 40 000 t Weizen im Wert von 40 Mill. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1984]]
Die Einfuhr von Weizen wird etwa 400000 t pro Jahr betragen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]]
Erst drei Viertel des Weizens seien eingebracht, der Rest stehe noch auf den Feldern. [Die Zeit, 10.01.2011, Nr. 02]
Mit der Arbeit sind wir soweit durch bis auf einen Wagen voll Weizen. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 12.09.1939, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Zitationshilfe
„Weizen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weizen#1>.

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Weizen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Weizens · Nominativ Plural: Weizen
Aussprache  [ˈvaɪ̯ʦn̩]
Worttrennung Wei-zen
GrundformWeizenbier
Wortbildung  mit ›Weizen‹ als Letztglied: Hefeweizen · Kristallweizen
DWDS-Minimalartikel

Bedeutung

umgangssprachlich

Typische Verbindungen zu ›Weizen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weizen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Weizen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Einfuhr von Weizen wird etwa 400000 t pro Jahr betragen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]]
Erst drei Viertel des Weizens seien eingebracht, der Rest stehe noch auf den Feldern. [Die Zeit, 10.01.2011, Nr. 02]
Mit Kif können die Bauern zehnmal mehr erlösen als mit Weizen. [Die Zeit, 27.11.1995, Nr. 48]
Aus langen spinnigen Rohren rieselt ununterbrochen künstlicher Regen auf jungen Weizen. [Die Zeit, 07.06.1991, Nr. 24]
Ich bekomme seit etwa 1955 für meine Tonne Weizen 450 Mark. [Die Zeit, 03.02.1986, Nr. 05]
Zitationshilfe
„Weizen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weizen#2>.

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