Weizenschrot, das oder der

GrammatikSubstantiv (Neutrum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Weizenschrot(e)s · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungWei-zen-schrot
WortzerlegungWeizen1Schrot
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

grob gemahlene Weizenkörner
Beispiele:
Großartig schmeckt der in der Cocotte (ovale Steingutform) geschmorte Lammnacken mit Herbstgemüsen, Bulgur (aus dem Weizenschrot des Hartweizens) und Argan-Öl. [Die Welt, 21.02.2003]
Hunger, Armut und Epidemien bestimmten das Leben in der Stadt [im Zweiten Weltkrieg], statt Kaffee trank man gerösteten Weizenschrot, gestreckt mit Sirup. [Neue Zürcher Zeitung, 28.05.2006]
Den Salat »Tabouleh« preist Karaki [der Wirt] als »libanesische Köstlichkeit« an mit glatter Petersilie, Tomaten, Zwiebeln, Minze und der typisch säuerlichen Sauce aus Olivenöl, Zitronensaft und Weizenschrot. [Welt am Sonntag, 02.11.1997]
Weizenschrot findet vor allem für Suppen und Vollkornfrühstücke, in Verbindung mit Milch und Obst, Verwendung. [o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 143]
Man rührt das Weizenschrot mit der Sauermilch an und bringt es unter Rühren zum Kochen. [Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 33]
Kollokation:
mit Adjektivattribut: feines, grobes Weizenschrot

Typische Verbindungen
computergeneriert

Milch fein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weizenschrot‹.

Zitationshilfe
„Weizenschrot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weizenschrot>, abgerufen am 16.09.2019.

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