Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Weltende, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Weltendes · Nominativ Plural: Weltenden
Aussprache 
Worttrennung Welt-en-de
Wortzerlegung Welt Ende
eWDG

Bedeutung

übertrieben, scherzhaft
Beispiel:
du wohnst ja am Weltende! (= sehr abgelegen!)

Thesaurus

Synonymgruppe
Apokalypse · Ende der Welt · Götterdämmerung · Offenbarung · Ragnarök · Tag des jüngsten Gerichts · Weltende  ●  Weltuntergang  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›Weltende‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weltende‹.

Erwartung baldig bevorstehend erwarten nah nahend verkünden

Verwendungsbeispiele für ›Weltende‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insofern bestärkt die Nasa gerade nach Kräften die schwärmerische Idee vom baldigen Weltende. [Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 13]
Als einzige würden sie aus dem bevorstehenden Weltende gerettet hervorgehen. [Die Zeit, 02.12.1994, Nr. 49]
Die neue Bewegung prophezeite das Weltende nun für das Jahr 1914 und versprach für die Zeit danach ein neues Friedensreich. [Die Welt, 26.03.2005]
Das sieht man immer gern, zumal man beim wirklichen Weltende vermutlich nicht dabei sein wird. [Süddeutsche Zeitung, 27.12.2003]
Auf diese Weise mußte man zur Jahrtausendwende das Weltende erwarten. [Kraft, H.: Chiliasmus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 17795]
Zitationshilfe
„Weltende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weltende>.

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