Weltkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWelt-kind
WortzerlegungWeltKind
eWDG, 1977

Bedeutung

gehoben lebensnaher, lebensfroher und lebensbejahender Mensch
Beispiel:
An und für sich besaß ein so heiteres Weltkind, wie Lessing war, überhaupt keine theologische Ader [MehringLessing-Legende414]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mitte verloren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Weltkind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der jüngste Sohn übernahm schließlich den Part des lebenslustigen Weltkinds.
Die Zeit, 19.03.2008, Nr. 13
Sie werden nicht alle Frevler gewesen sein, wie die Gegner behaupten; aber es waren lässige und lebenslustige Weltkinder.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 18732
Die SPD als koalitionspolitisches Weltkind in der Mitten - so sieht man sich gegenwärtig gerne.
Die Welt, 17.05.2000
In diesen Ton fiel bald auch der eines anderen »Weltkindes«, Otto Erich Hartlebens.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 91
Die Dominikaner führen die Weltkinder ihren Zielen und schließlich der Pforte des Paradieses entgegen.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 106
Zitationshilfe
„Weltkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Weltkind>, abgerufen am 21.04.2019.

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