Werbeeinnahme, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Werbeeinnahme · Nominativ Plural: Werbeeinnahmen · wird meist im Plural verwendet
Aussprache [ˈvɛʁbəˌʔaɪ̯nnaːmə]
Worttrennung Wer-be-ein-nah-me
Wortzerlegung werbenEinnahme
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

Vergütung, die insbesondere Massenmedien sowie Vermarkter großer Sportereignisse o. Ä. für das Platzieren von Werbung erzielen
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: sprudelnde, wegbrechende, sinkende Werbeeinnahmen
mit Akkusativobjekt: Werbeeinnahmen steigern, verbuchen, kassieren, erzielen, verzeichnen
als Genitivattribut: Einbruch, Rückgang, Wachstum, Anstieg der Werbeeinnahmen
als Aktiv-/Passivsubjekt: die Werbeeinnahmen schrumpfen, brechen weg, sinken, sprudeln
Beispiele:
Kein anderer Sender war jemals derart von einem einzigen Künstler abhängig. […]. 2014 bescherten die Werbespots im Umfeld seiner TV‑Formate dem Sender Werbeeinnahmen in Höhe von 107 Millionen Euro – das entsprach fünf Prozent des gesamten Werbeumsatzes. [Aachener Zeitung, 24.03.2020]
Zum Wachstum trugen deutlich gestiegene Werbeeinnahmen der TV‑Sender bei, die noch immer fast drei Viertel des Umsatzes ausmachen. [Neue Zürcher Zeitung, 26.02.2015]
Während nur fünf Prozent der Zeit, die Menschen mit Medien verbringen, auf Zeitungen entfallen, liegt der Anteil an den Werbeeinnahmen bei 24 Prozent. [Die Zeit, 25.04.2008]
»Strittig ist, wie eine Spende von einer Werbeeinnahme abgegrenzt wird«, beschreibt D[…] seine Erfahrung mit den Finanzverwaltungen. [Der Tagesspiegel, 18.08.1997]
Es habe sich der Verdacht aufgedrängt, daß die Sportler vom Sender (RTL) verdonnert worden seien, im Interesse der Werbeeinnahme einen K. o. zu vermeiden. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.1995]
Bei ihren Sportsendungen können die US‑TV‑Gesellschaften über zu spärlich fließende Werbeeinnahmen kaum klagen. [Die Zeit, 07.11.1969]
Unter der Voraussetzung, daß in etwa zwei Jahren jeder Fernsehapparat in der Bundesrepublik dieses kommerziell gemachte zweite Programm empfangen kann, wird die Werbeminute einen Preis von 50.000 Mark erreichen. Das ergibt eine Werbeeinnahme in Höhe von 400 Millionen Mark pro Jahr, während die Programmproduktionskosten 100 Millionen Mark pro Jahr betragen. [Der Spiegel, 10.08.1960, Nr. 33]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Werbeeinnahme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Werbeeinnahme‹.

Zitationshilfe
„Werbeeinnahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Werbeeinnahme>, abgerufen am 18.04.2021.

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