Werbefunk, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Werbefunks · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungWer-be-funk
WortzerlegungwerbenFunk1
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

veraltend Teil eines Rundfunkprogramms, der für das Senden von Werbung reserviert ist (und von den Werbenden finanziert wird)
Beispiele:
Was diese Zielpersonen lesen, ob sie Werbefernsehspots sehen oder den Werbefunk hören, das können die Werbestrategen aus zahlreichen Analysen erfahren. [Die Zeit, 05.04.1968, Nr. 14]
Hören [Sie] auf dem Weg zur Arbeit ein Hörbuch statt Werbefunk und Musikgedudel. [EGONET: Mit kleinen Vorhaben zum Supererfolg, 15.11.2015, aufgerufen am 14.09.2018]
Als sie noch in München war und gerade der Werbefunk erfunden worden war, da hörte man im Radio häufig den etwas einfältigen Slogan auf die »Hänschen-Klein«‍-Melodie: »1-2-3, Develey!« [Süddeutsche Zeitung, 21.05.2004]
In einer Zeit, in der […] Musiktitel in ihrer Länge gnadenlos den Bedürfnissen des Werbefunks angepaßt werden, in dieser Zeit haben […] ausgerechnet kommerzielle Betreiber das Musikradio wiederentdeckt. [die tageszeitung, 13.04.1994]
In gewissem Umfang wird den von den jeweiligen Institutionen und Organisationen zu tragenden Sendern die Finanzierung ihrer Arbeit durch Werbefunk gestattet werden […]. [Der Spiegel, 28.05.1952, Nr. 22]
Zitationshilfe
„Werbefunk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Werbefunk>, abgerufen am 23.03.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
werbefrei
Werbefotograf
Werbefoto
Werbeform
Werbeflyer
Werbegag
Werbegeld
Werbegemeinschaft
Werbegeschäft
Werbegeschenk