Werkgerechtigkeit

WorttrennungWerk-ge-rech-tig-keit (computergeneriert)
WortzerlegungWerkGerechtigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Theologie Auffassung, nach der der Mensch durch gute Werke vor Gott gerechtfertigt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fehlt das Opfer der Lippen, so verwandelt sich das Opfer der Hände in »Werkgerechtigkeit«.
Schrey, H.-H.: Kirche. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 25407
Damit raubten sie einer um Werkgerechtigkeit bemühten, historischen Ästhetik das Fundament.
Die Zeit, 18.09.1964, Nr. 38
Obschon er als lutherischer Pastor eigentlich den Abstand zur Werkgerechtigkeit kennt, hängt er einer fast unerbittlichen Ethik der guten Werke an.
Die Zeit, 09.12.2007, Nr. 50
Der Protestantismus, der die Fastenpraxis mit dem Argument der Werkgerechtigkeit verwarf, versuchte den österlichen Eierbrauch zu unterdrücken, hatte damit aber wenig Erfolg.
Süddeutsche Zeitung, 11.04.1998
Sie durchschauen die Heuchelei derer, die mit ihrer Werkgerechtigkeit prunken und dabei Erpressung üben, den Nächsten lästern und ihren Lüsten nachgehen.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 18734
Zitationshilfe
„Werkgerechtigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Werkgerechtigkeit>, abgerufen am 18.06.2019.

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