Werksküche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Werksküche · Nominativ Plural: Werksküchen
Nebenform Werkküche · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Werkküche · Nominativ Plural: Werkküchen
WorttrennungWerks-kü-che · Werk-kü-che
WortzerlegungWerkKüche
Wortbildung mit ›Werksküche‹ als Erstglied: ↗Werkküchenessen · ↗Werksküchenessen
Wahrig und DWDS, 2017

Bedeutung

betriebseigene Küche, Kantine für die Mitarbeiter eines Unternehmens
Beispiele:
Immerhin werden täglich etwa 2,2 bis 2,5 Mio. Portionen Essen in Kantinen ausgegeben, von Behörden über Spitäler und Altersheime bis hin zu Werksküchen großer Firmen. [Der Standard, 30.10.2014]
Aus der Werksküche der sächsischen Maschinenfabrik[…] werden erstaunliche Speisen herausgetragen, ob Bärlauchsüppchen, Rucola Caprese oder Mousse au Chocolat. [Süddeutsche Zeitung, 28.05.2008]
So lässt sich anhand des Kasinos auch ein gesellschaftlicher Wandel erzählen: eine Geschichte, die 1895 mit der Gründung einer einfachen Werksküche, der »Arbeiter-Speisenanstalt«, begann. [Süddeutsche Zeitung, 22.02.2008]
Mehr als 200000 Portionen werden täglich in Berlins Werkküchen gekocht, dazu kommen über 120000 Essen in zentralen Versorgungseinrichtungen und Gaststätten. [Berliner Zeitung, 17.10.1984]
Das […] sind die sozialen Einrichtungen des Betriebs: Werkküchen, Ferienheime, Unterstützungskassen usw.; sie werden der alleinigen Bestimmung des Betriebsinhabers entzogen und der gleichberechtigten Mitwirkung des Betriebsrates unterstellt. [Die Zeit, 24.07.1947, Nr. 30]
Zitationshilfe
„Werksküche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Werksküche>, abgerufen am 16.10.2019.

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