Wermutstropfen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Wer-muts-trop-fen
Wortzerlegung WermutTropfen
eWDG, 1977

Bedeutung

gehoben ein wenig Bitternis, Bitterkeit
Beispiel:
ein Wermutstropfen fiel in den Freudenbecher

Thesaurus

Synonymgruppe
(einziger) Nachteil · ↗Minuspunkt · ↗Schwachpunkt · Wermutstropfen
Assoziationen
Antonyme
  • Wermutstropfen

Typische Verbindungen zu ›Wermutstropfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wermutstropfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wermutstropfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einen Wermutstropfen gab es aber doch gleich zu Beginn des Festes.
Die Welt, 13.01.2003
Der Wermutstropfen für die AG City ist der "unbefriedigende Stand der Finanzierung".
Der Tagesspiegel, 26.11.2001
Der Konjunktiv ist angebracht, denn auch hier gibt es einen Wermutstropfen.
Die Zeit, 28.06.1996, Nr. 27
Aber gestern fiel doch ein kleiner Wermutstropfen in Ihr neues Glück.
Goldt, Max: Ein Leben auf der Flucht vor der ‚Koralle’. In: ders., Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker, Zürich: Haffmans 1994, S. 95
Die bitteren Wermutstropfen, wenn mein Fritz da gestorben wäre, so täte es mir, glaube ich, nicht so weh.
Brief von Frau B. K. vom 12.10.1939. In: Ortwin Buchbender u. Reinhold Sterz (Hgg.), Das andere Gesicht des Krieges, München: Beck, 1982, S. 145
Zitationshilfe
„Wermutstropfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wermutstropfen>, abgerufen am 24.11.2020.

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