Wertgesetz, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWert-ge-setz (computergeneriert)
WortzerlegungWertGesetz
eWDG, 1977

Bedeutung

Marxismus Gesetz der Warenproduktion, demzufolge sich der Wert einer Ware zum Wert jeder anderen Ware entsprechend der für ihre Produktion gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit verhält

Typische Verbindungen zu ›Wertgesetz‹

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Wirken kapitalistisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wertgesetz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wertgesetz‹

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Darum können und dürfen unsere Betriebe das Wertgesetz nicht außer acht lassen.
o. A.: STALIN - WER WAR DAS? In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Aber wir werden vom Wertgesetz ausgehen und es bewußt anwenden.
Die Zeit, 19.10.1984, Nr. 43
So etwas verträgt sich nämlich nicht mit einer "konsequenten" Anwendung des Wertgesetzes, nicht mit "gerechten" Preisen und einer "sozialistischen" Gewinnbilanz.
o. A.: WIE DIE PDS MIT MARX UMGEHT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1990]
Das heißt, daß das Wertgesetz im Sozialismus begrenzt wirksam ist.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8376
Zivilisation war für die Ideologen der bürgerlichen Gesellschaft Ausdruck der spezifischen Vergesellschaftung unterm Wertgesetz.
konkret, 1997
Zitationshilfe
„Wertgesetz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertgesetz>, abgerufen am 27.01.2020.

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