Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wertgesetz, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Wertgesetzes · Nominativ Plural: Wertgesetze
Aussprache 
Worttrennung Wert-ge-setz
Wortzerlegung Wert Gesetz
eWDG

Bedeutung

Marxismus Gesetz der Warenproduktion, demzufolge sich der Wert einer Ware zum Wert jeder anderen Ware entsprechend der für ihre Produktion gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit verhält

Typische Verbindungen zu ›Wertgesetz‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wertgesetz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wertgesetz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darum können und dürfen unsere Betriebe das Wertgesetz nicht außer acht lassen. [o. A.: STALIN - WER WAR DAS? In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]]
Aber wir werden vom Wertgesetz ausgehen und es bewußt anwenden. [Die Zeit, 19.10.1984, Nr. 43]
Hier gerade zeigt sich die Einwirkung des Wertgesetzes auf die Produktion. [o. A.: STALIN - WER WAR DAS? In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]]
So etwas verträgt sich nämlich nicht mit einer "konsequenten" Anwendung des Wertgesetzes, nicht mit "gerechten" Preisen und einer "sozialistischen" Gewinnbilanz. [o. A.: WIE DIE PDS MIT MARX UMGEHT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1990]]
Das heißt, daß das Wertgesetz im Sozialismus begrenzt wirksam ist. [Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8376]
Zitationshilfe
„Wertgesetz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertgesetz>.

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