Wertgröße, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Wert-grö-ße
eWDG

Bedeutung

Marxismus Menge der für die Produktion oder Reproduktion einer Ware aufgewandten gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit
Beispiel:
die Wertgröße einer Ware sinkt mit steigender Arbeitsproduktivität

Verwendungsbeispiele für ›Wertgröße‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die psychische Messung hat es mit »Wertgrößen«, nicht mit Größenwerten zu tun.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - G. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 10134
Der K. und die Ausgaben der Betriebe, Institutionen und Organisationen im Einzelhandel ergeben zusammen die Wertgrößen des Warenumsatzes im Einzelhandel.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - K. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 3570
Auch wenn die Tätigkeit des Führers mit einem unersetzlichen Produktionsmittel konkurriert, bleibt eine Wertgröße zugunsten der erstern übrig.
Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 217
Zitationshilfe
„Wertgröße“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertgr%C3%B6%C3%9Fe>, abgerufen am 02.03.2021.

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