Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wertidee, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wertidee · Nominativ Plural: Wertideen
Worttrennung Wert-idee

Verwendungsbeispiele für ›Wertidee‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Aufforderung dazu bildet als Form des Wertes die Wertidee. [Oyen, H. van: Wertethik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 37152]
Denn auch zu dieser Stellungnahme kann er nur gelangen, indem er die konkrete Kultur auf seine Wertideen bezieht und »zu leicht« befindet. [Weber, Max: Die "Objektivität" sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1904], S. 172]
Dieser rein logisch‑formale Tatbestand ist gemeint, wenn hier von der logisch notwendigen Verankerung aller historischen Individuen an »Wertideen« gesprochen wird. [Weber, Max: Die "Objektivität" sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1904], S. 172]
Hier wirken nicht mehr vitale Notwendigkeiten ein, nicht mehr das Gesetz, sondern das Vorbild, also über dem Materiellen und seinem Mechanismus stehende Wertideen. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 2147]
Zitationshilfe
„Wertidee“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertidee>.

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