Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wertminderung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wertminderung · Nominativ Plural: Wertminderungen
Aussprache 
Worttrennung Wert-min-de-rung
Wortzerlegung Wert Minderung
eWDG

Bedeutung

Verringerung des Gebrauchswerts einer Ware oder Dienstleistung
Beispiele:
bei Wertminderung ist der Lieferer zur Preisminderung verpflichtet
durch technische Mängel, unsachgemäße Lagerung verursachte Wertminderung
der Kaufpreis des schadhaften Mantels wird entsprechend der Wertminderung um zehn Prozent herabgesetzt

Thesaurus

Synonymgruppe
Depravation · Minderung des Wertes · Wertminderung

Typische Verbindungen zu ›Wertminderung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wertminderung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wertminderung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Moral muss man sich leisten können, und heute erleiden ethische Werte die größte Wertminderung. [Die Zeit, 07.05.2008, Nr. 20]
In solchen Fällen kann der Besitzer mit Erfolg auf Wertminderung bestehen. [Die Zeit, 06.09.1968, Nr. 36]
Diese Wertminderungen würden die Unternehmen nach aktuellem Recht zudem noch steuerlich belasten. [Die Welt, 17.10.2003]
Die Wertminderung bei Blocks mit behandelten Rändern ist aber erheblich. [Die Welt, 04.09.1999]
Indessen können Wertminderungen bei dauerhaften Produktionsmitteln noch aus anderen Gründen eintreten. [Schneider, Erich: Theorie des Wirtschaftskreislaufes, Tübingen: Mohr 1965 [1947], S. 43]
Zitationshilfe
„Wertminderung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertminderung>.

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