Wertpapiersammelbank, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungWert-pa-pier-sam-mel-bank
WortzerlegungWertpapierSammelbank

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wertpapiersammelbanken sind Kreditinstitute, die von der nach Landesrecht zuständigen Stelle des Landes, in dessen Gebiet das Kreditinstitut seinen Sitz hat, als solche anerkannt sind.
o. A.: Gesetz über die Verwahrung und Anschaffung von Wertpapieren (Depotgesetz - DepotG). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Beim Besitzwechsel werden keine Aktienurkunden bewegt; sie bleiben bei den Wertpapiersammelbanken.
Die Zeit, 30.08.1974, Nr. 36
Der Wertpapier-Besitz wird für die französische Zone anmeldungspflichtig gemacht; eine Wertpapiersammelbank soll bei den neu zu schaffenden Landeszentralbanken eingerichtet werden.
Die Zeit, 13.03.1947, Nr. 11
Sie bedeutet, daß die Wertpapiere nach dem Kauf in das Eigentum des Verwahrers - etwa einer Wertpapiersammelbank - übergehen, die lediglich verpflichtet ist, Wertpapiere derselben Art zurückzugeben.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.1994
Den zahlreichen Umlegungs- und Ausfolgungsanforderungen für Girosammeldepot-Stücke konnte die Wertpapiersammelbank nicht mehr voll entsprechen.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Zitationshilfe
„Wertpapiersammelbank“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertpapiersammelbank>, abgerufen am 17.10.2019.

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