Wertevermittlung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wertevermittlung · Nominativ Plural: Wertevermittlungen
Nebenform Wertvermittlung · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wertvermittlung · Nominativ Plural: Wertvermittlungen
Worttrennung Wer-te-ver-mitt-lung ● Wert-ver-mitt-lung
Wortzerlegung WertVermittlung
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

(erzieherische) Weitergabe von moralischen Wertvorstellungen, (positiven) Bewertungsmaßstäben
Kollokationen:
in Präpositionalgruppe/-objekt: ein Pflichtfach zur Wertevermittlung
hat Präpositionalgruppe/-objekt: die Wertevermittlung in der Schule, an Schulen
in Koordination: Erziehung und Wertevermittlung
mit Adjektivattribut: die schulische, christliche, staatliche Wertevermittlung
Beispiele:
[…] die Vorstellung, die Erziehung zu Respekt, Verläßlichkeit oder Vertrauen sei besonderes Merkmal christlicher Wertevermittlung, ist überheblich. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2006]
[…] auch die Schule als Ort der Wertevermittlung wird immer wichtiger: Nach Eltern und Großeltern sind die Lehrer für mittlerweile 80 Prozent der Kinder wertvolle Helfer. [Die Zeit, 17.09.2014 (online)]
Wer keine christliche Wertevermittlung will, braucht sein Kind ja nicht in eine christlich gebundene Kita zu bringen[…]. [Der Spiegel, 24.04.2006, Nr. 17]
Denn nichts ist für die Erziehung, Bildung und Wertvermittlung wichtiger als die private und nicht die verstaatlichte Familie. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2002]
Grundlage jeder Wertvermittlung ist immer eine Weltdeutung. [Die Welt, 29.02.2000]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Wertevermittlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wertevermittlung>, abgerufen am 01.03.2021.

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