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Wesensbegriff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wesensbegriff(e)s · Nominativ Plural: Wesensbegriffe
Worttrennung We-sens-be-griff
Wortzerlegung Wesen Begriff

Verwendungsbeispiele für ›Wesensbegriff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Begriff der wahren und echten R. muß fest umrissen sein, womit die Frage nach Wesensbegriff und Wahrheit der R. untrennbar miteinander verknüpft sind. [Ratschow, C. H.: Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31596]
Von der Ausrichtung am logisch‑mathematischen Denken erhält der Wesensbegriff, den Husserl im Auge hat, auch seine besondere Nuance. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 2180]
Troeltsch vor allem erbrachte den Nachweis, daß der Versuch, aus einem Wesensbegriff der Religion die Norm für die absolute Religion zu gewinnen, notwendig scheitern muß. [Klein, J.: Absolutheit des Christentums. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 329]
Sie verhalten sich zu diesen wie Sachbegriffe zu den Sachen, Verhältnisbegriffe zu den Verhältnissen, Wesensbegriffe zu den Wesenheiten. [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 103]
Alle Wesensbegriffe der Metaphysik sind zerstört; ihr metaphysisches Ja zum Leben "klingt wie Hohn" gegenüber den Opfern. [Die Zeit, 08.04.1998, Nr. 16]
Zitationshilfe
„Wesensbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wesensbegriff>.

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