Westentasche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWes-ten-ta-sche
WortzerlegungWesteTasche
Wortbildung mit ›Westentasche‹ als Erstglied: ↗Westentaschenformat  ·  mit ›Westentasche‹ als Grundform: ↗westentaschen-
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiele:
die linke, rechte Westentasche
etw. in die Westentasche stecken, in der Westentasche tragen
umgangssprachlich etw. wie seine (eigene) Westentasche (= ganz genau) kennen
übertragen
Beispiele:
ein Radiogerät für die Westentasche (= in sehr kleiner Ausführung)
Alfred Loth oder der Agitator in der Westentasche! [G. Hauptm.SonnenaufgangIII]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gegend Handy Uhr bezahlen greifen kennen link passen stecken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Westentasche‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als ich abfuhr, sah er mir nach, die Hände in den Westentaschen.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 48
Nachts klauten sie dann Ball auch noch die Aufzeichnungen aus der Westentasche.
Die Zeit, 05.12.1980, Nr. 50
Er kennt die Stadt wie seine Westentasche und spricht fließend Französisch.
Die Welt, 01.04.2004
Ein besonderer Reiz liegt darin, daß sie bequem in der Westentasche unterzubringen sind.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22875
Mit der anderen Hand holte er die geliebte Repetieruhr aus der Westentasche.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 267
Zitationshilfe
„Westentasche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Westentasche>, abgerufen am 23.10.2019.

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