Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wiederaneignung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wiederaneignung · Nominativ Plural: Wiederaneignungen
Aussprache 
Worttrennung Wie-der-an-eig-nung
Wortzerlegung wiederaneignen -ung

Verwendungsbeispiele für ›Wiederaneignung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So bildeten sie doch eine »kritische Masse« für die Wiederaneignung ihrer Heimatorte. [Die Zeit, 11.04.1997, Nr. 16]
Es geht in dem Film um die Wiederaneignung militärischer Gewalt. [Süddeutsche Zeitung, 28.12.1994]
In diesem Moment möglicherweise sinnlosen Aufbegehrens gewinnt man seine eigene Handlungsfähigkeit und fühlt sich als Teil einer kosmopolitischen Bewegung der Wiederaneignung einer entglittenen Welt. [Die Zeit, 04.01.2005, Nr. 02]
Wenn man darin ein Symptom sehen will, dann spricht es von einem globalen Bedürfnis nach Wiederaneignung der sexuellen Energie zu kreativen Zwecken. [Die Zeit, 21.03.2013, Nr. 12]
Für eine ökologische Partei, deren Strahlkraft in den vergangenen Jahren stark gelitten hat, ergibt diese Strategie der Wiederaneignung durchaus Sinn. [Die Zeit, 22.01.2001, Nr. 04]
Zitationshilfe
„Wiederaneignung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wiederaneignung>.

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