Wiederverwendung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wiederverwendung · Nominativ Plural: Wiederverwendungen
Aussprache 
Worttrennung Wie-der-ver-wen-dung
Wortzerlegung wiederverwenden-ung
Wortbildung  mit ›Wiederverwendung‹ als Erstglied: ↗wiederverwendungsfähig
eWDG, 1977

Bedeutung

nochmalige Verwendung
Beispiel:
die Wiederverwendung bestimmter Werkstoffe, von Schrott, Altpapier

Thesaurus

Synonymgruppe
Recycling · ↗Regeneration · ↗Regenerierung · Rohstoffrückgewinnung · ↗Wiederaufbereitung · ↗Wiedergewinnung · Wiederverwendung · ↗Wiederverwertung  ●  ↗Downcycling  engl. · Rückführung in den Wiederverwertungskreislauf  fachspr., Amtsdeutsch
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Aufrechterhaltbarkeit · ↗Nachhaltigkeit · ↗Zukunftsfähigkeit  ●  Enkeltauglichkeit  ugs.
  • Kreislaufgesellschaft · ↗Kreislaufwirtschaft  ●  CE  engl., Abkürzung · Circular Economy  engl.
  • Abfallverbrennung · ↗Müllverbrennung  ●  Kehrichtverbrennung  schweiz. · Kehrichtverwertung  schweiz. · energetische Verwertung  fachspr., technisch, verhüllend · thermische Abfallbehandlung  fachspr., verhüllend, technisch · thermische Abfallverwertung  fachspr., verhüllend, technisch · thermische Verwertung  fachspr., technisch, verhüllend
  • Aufarbeitung · ↗Erneuerung · Neuerstellung · ↗Regenerierung · ↗Wiederherstellung · ↗Überholung  ●  Recovery  engl., bildungssprachlich · Remanufacturing  bildungssprachlich, engl
  • demontagefreundliche Konstruktion  ●  D4D  Abkürzung, engl. · ↗DFD  Abkürzung, engl. · design for disassembly  engl. · demontagefreundliches Design  ugs.

Typische Verbindungen zu ›Wiederverwendung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wiederverwendung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wiederverwendung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Wiederverwendung eines bereits implementierten Interface funktioniert natürlich nur, wenn ein Pointer darauf bekannt ist.
C't, 1997, Nr. 8
Es kann Einrichtungen geben, die es ermöglichen, erfolgreiche »Erfahrungen« für Wiederverwendung zu speichern.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 68
Bei allen Geräten wird bereits bei der Entwicklung an die spätere Wiederverwendung gedacht.
o. A.: Die Trümpfe der Deutschen. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Sie übernehmen Material, Form und Technik von den gleichzeitigen heidnischen Inschriften; oft zeigt die Rückseite die Wiederverwendung eines Steines aus heidnischer Zeit.
Gose, E.: Epigraphik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 3103
Forschungen sollen auf Technologien mit vermindertem Aufkommen an Industrieabfällen konzentriert sowie auf Formen der besseren Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe ausgerichtet werden.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - U. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 21296
Zitationshilfe
„Wiederverwendung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wiederverwendung>, abgerufen am 25.11.2020.

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