Wiesengrund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWie-sen-grund
WortzerlegungWieseGrund
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltet Talgrund auf einer Wiese
Beispiele:
nur über den Wiesengrund zog ein dünner Nebelschleier [FontaneIrrungenI 3,217]
Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus [Volkslied]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bach feucht saftig schön

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wiesengrund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An einem See gelegen, inmitten weiter Wiesengründe, entspricht das alte Haus dem Ideal, von dem sie immer geträumt hat.
Süddeutsche Zeitung, 18.06.2004
Blinde Kuh im Wiesengrund ergibt noch keine holde Gestalt, sondern wirkt wie eine einstudierte Bewegung.
Die Zeit, 26.11.1976, Nr. 49
Sind wir damals diese Straße gezogen, haben wir diese Waldviertel, diese Wiesengründe so zauberisch leuchten sehen?
Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben, München u. a.: Hanser 1987 [1986], S. 360
Heute ist es ein stiller, mit mancherlei Sumpfpflanzen bewachsener, am Ende stark verbreiteter Wiesengrund.
Annemarie Lange, Berliner Müggelsee Köpenick-Schmöckwitz-Erkner: Leipzig: VEB F.A. Brockhaus Verlag 1968, S. 34
Aus diesem Grunde sah man um die Bilder auch stets die schwarzen Narben von Feuerchen im grünen Wiesengrund.
Jünger, Ernst: Auf den Marmorklippen, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1939], S. 39
Zitationshilfe
„Wiesengrund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wiesengrund>, abgerufen am 13.12.2019.

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