Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wiking, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wikings · Nominativ Plural: Wikinger
Aussprache [ˈvɪkɪŋ]
Worttrennung Wi-king
Wortbildung  mit ›Wiking‹ als Erstglied: Wikinger
Herkunft aus gleichbedeutend víkingranord unsicherer Herkunft
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

veraltet Synonym zu Wikinger
Beispiele:
Ständig soll irgendetwas geahndet, wiedergutgemacht oder bestraft werden [in den beliebten Romanen der 1920er-Jahre]. Alle ersehnen ein Geschlecht von Drachentötern. Oder in den Worten eines Mädels aus Rudolf Herzogs »Wieland, der Schmied«, einer Gesinnungspampe aus Blut, Eisen, Brutalität und Familiensinn [erschienen 1924]: »Wir Frauen dieses späten Jahrhunderts haben zuweilen eine Sehnsucht nach einem furchtlosen Wiking – oder sonst einem wilden Drachenhelden.« [Die Welt, 06.02.2010]
»Hast du nicht auch ein Bild von diesem Erik?« Sie bückte sich und zog eine Schublade auf. Pieter sah die Amethyste des verbannten Halsbands bläßlich schimmern und verstand: bis gestern oder heute hatte das Foto des Norwegers bei den anderen gestanden. Halb konnte man ihn für einen Wiking halten, halb für einen Mönch mit düstern Augen; als Geist, als Liebeswerber mochte er gleich fanatisch sein. [Flake, Otto: Scherzo. In: ders.: Lichtenthaler Allee. Gütersloh: Mohn 1965 [1935], S. 271]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Wiking“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wiking>.

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