Wildacker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungWild-acker (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

fachsprachlich Acker, der für das Wild zur Äsung angelegt worden ist
Beispiel:
durch die Anlage von Wildäckern wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Rotwild und Wildschweine den Äckern fernbleiben

Typische Verbindungen
computergeneriert

anlegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wildacker‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Morgens um vier Uhr war der 77-Jährige das letzte Mal mit seinem Dackelmischling Bobby vor dem Haus an der Straße Wildacker gesehen worden.
Bild, 19.11.2002
Um den Tieren außerhalb geschlossener Wälder Nahrung und Deckung zu verschaffen, sollen mehr Wildäcker angelegt und Hecken gepflanzt werden.
Süddeutsche Zeitung, 29.04.1996
Auf Wildäckern, über denen der Schweißgeruch von Joggern wabert, äst kein Reh mehr; statt dessen hält sich das Wild an das Nahrungsangebot im Dickicht.
Der Spiegel, 18.07.1983
Dank der Schutzprogramme finden sie in Wildäckern und Feldgehölzen besser Nahrung und Deckung.
Bild, 13.04.2000
Dazu gehöre die Anlage von Wildäckern und -wiesen ebenso wie Rückzugsgebiete mit Nahrung und Deckung.
Süddeutsche Zeitung, 08.04.1998
Zitationshilfe
„Wildacker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wildacker>, abgerufen am 21.05.2019.

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